Warum gibt es so viele Figuren und Zeichnungen in den Fino Heften?

Vor allem Fino, Drache und Cäcilie begleiten durch das ganze Heft. 
Niemals sind die Freunde aber nur Beiwerk, sie sind immer eng beteiligt am Lernprozess und helfen gezielt auf ganz unterschiedlichen Ebenen. 
Da gibt es die kleinen Fino-Figuren, die in ihrer Form schon auf bestimmte Aufgabentypen hinweisen. Dann ist es wieder Fino oder Cäcilie, die zum Training ermuntern. Unverzichtbar ist der Drache, der die Kinder einlädt, einen Rhythmus zu trommeln oder Cäcilie, die auch mal ihre Haare grün färbt, damit die Kinder den D-Griff (grün)  mit dem C-Griff (gelb) abwechseln.  
Auch rund um Lieder finden sich die Figuren in entsprechenden Bildern oft mit kleinen lustigen Details, die uns Erwachsenen, aber nicht den Kindern entgehen.
In den Fino Heften sind Fino und seine Freunde also viel mehr als Illustrationen. Sie verbinden sich auf vielen Ebenen mit den Inhalten und helfen, motivieren, interessieren, stiften Sinn. 
Sie sind untrennbar mit dem gesamten Konzept verbunden. 

Fino fährt mit seinem Loko Mobil, ringsherum sind alle anderen Figuren zu sehen, die in den Heften vorkommen.

Fino und seine Freunde

Ausschnitt aus dem Heft: Die verschiedenen Fino Figuren werden erklärt: Fino schreibt, rätselt, mit Lupe, erklärt

Fino 

Die kleinen Finos kennzeichnen im Heft immer gleiche Inhalte: Wenn etwas erklärt wird, wenn die Kinder etwas selber herausfinden, etwas schreiben oder ein Rätsel lösen können.

Fino erklärt und zeigt, wie man die Flöte nicht halten soll.

Fino erklärt die Haltung. Auch das Kind ist eingeladen, sich wie ein stolzer König zu fühlen, dem die Krone niemals verrutscht. 

Das ist ein Bild der Krone von Fino. Sie erinnert immer an eine aufrechte Haltung beim Flöten.

Darum: Die Krone erinnert die Kinder an einen wichtigen Aspekt der Haltung: Sich wie ein König fühlen, der seine Krone stolz auf dem Kopf trägt. 

Fino malt Noten auf einer Staffelei an. Hier sollen die Kinderim Notenfinder das e´´  anmalen.

Immer wenn die Kinder einen neuen Ton im Notenfinder anmalen dürfen, erklärt ihnen Fino, welche Note sie anmalen sollen. 

Fino macht Striche, wie oft er die Wippe trainiert hat. Hier trainiert die Wippe eine Griffkombi, die im Lied oben oft vorkom

Manchmal müssen bestimmte Dinge auch trainiert werden. Fino geht mit gutem Beispiel voran. 

Fino und seine Freunde haben Glocken in der Hand, mit denen sie Dreiklangsmelodien spielen.

Fino hilft mit seinen Freunden bei vielen Aufgaben mit. 

Fino steht rätselnd vor dem Nest, wo das Huhn Gummieier gelegt hat. Darunter ist das Lied "Ein Huhn das fraß"

...er kann wunderbar die Pointe eines Liedes verdeutlichen...

Fino spielt Cäcilie auf der Flöte sein Lieblingslied vor: Ode an die Freude von L.van Beethoven.

...und hat eine nicht ganz geklärte Beziehung zu Cäcilie ;)

Fino fährt mit Cäcilie im Loko Mobil, das Halbe Noten und Viertelnoten ausstößt.

Lokomobil

Fino fährt gerne mit dem Lokomobil, das Töne ausspucken kann. 

Fino fährt mit dem Loko Mobil, es kommen aus den Schornsteinen lange und kurze Töne heraus, die mit dem Flötenkopf gespielt

Die ersten Töne auf dem Blockflötenkopf sind die langen und kurzen Töne des Lokomobils.

Ein Bild vom Loko Mobil, wie es in den Heften immer wieder auftaucht, um die Kinder an den Zungenstoß, das "dü" zu erinnern.

Darum erinnert das Lokomobild, kurz auch Loko-M genannt daran, dass jeder Ton mit einem "Dü" beginnt.

Man sieht cäcilie zweimal. Einmal "normal"m, dann sitzt sie nochmal erhöht. Die Kinder lernen hier den Ton Cis.

Cäcilie

Cäcilie führt am Anfang den Ton C ein und später - mit hoch gebundenen Haaren - wird auch mal  ein Cis draus. 

Das Bild zeigt Cäcilie, wie sie in den Spiegel schaut. Sie hat zu ihren blonden Haaren grüne Stränen.

Hier ganz am Anfang hat sich Cäcilie grüne Strähnen gemacht und lädt die Kinder ein, abwechselnd den Ton "D" mit dem neuen Ton "C" zu spielen, indem sie die Strähnen klingen lassen. 

Man sieht das Nebellied, das aus drei farbigen Tönen besteht. Cäcilie und Drache frieren im Nebel. Die Sonne scheint nur oben

Hier möchte sie sich zusammen mit Drache sonnen. Aber zuerst müssen die Kinder den Nebel vertreiben, indem sie die Sonnenstrahlen klingen lassen.

Man sieht zwei Trainings, die Kinder üben zuerst Tonleitern, die das E einbinden, dann üben sie schnelle Tonleitern wie Blitz

Auch beim Training macht Cäcilie gerne mit.

Man sieht den Drachen, der das Griffbild vom Ton D umkreist.

Drache

Drache führt den allerersten Ton ein: D

Man sieht den Drachen, wie er mit viel Freude und Schwung Schlagzeug spielt. Er sagt dazu Rhythmussilben. Cäcilie ist auch da

Dann entdeckt er aber seine Leidenschaft fürs Trommeln

Auf dem Bild ist der Drache mit seiner Trommel. Daneben ist ein Notenhaus.

Wie er immer wieder den Kindern mithilfe seiner Notenhäuser das Thema Rhythmus nahebringt, ist eine andere Geschichte...

Man sieht einen Ausschnitt aus dem Heft, wo mit einem Notenhaus die punktierte Viertelnote erklärt wird.

...jedenfalls erinnert immer die Drachenfigur daran, dass hier etwas getrommelt wird.

Ein Ausschnitt aus dem Heft: Die Schlange besucht Fino, mit ihr lernen die Kinder das Legato. Drache zeigt der Schlange etwas

Auch der Schlange bringt er das Trommeln bei, aber das ist noch eine andere Geschichte.

Ausschnitt aus dem Heft, wo die Viertelpause gelernt wird: Man sieht ein Notenhaus mit Pausen und ein Bild vom Pausenzimmer.

Das Einführen der Viertelpause nimmt Fino mit seinen Freunden als Anlass, eine Pause zu machen. In das leere Bild malen die Kinder selber das Pausenzeichen...

Das Bild zeigt die Freunde Heupferd und Bär, wie sie zur Hilfe kommen. Sie haben Spuren, die die Kinder auf der Flöte spielen

Bär und Heupferd

Beim Unterscheiden zwischen normal gespielten Tönen und Staccato kommen Bär und Heupferd zu Hilfe. Sie wollen helfen, den verletzten Drachen zu heilen...

Man sieht bunte Tröstelieder: Das vom Bären und das von den Heupferden. Die Kinder lernen hier das Staccato.

...,was ihnen sehr gut gelingt mit ihren Trösteliedern. 

Man sieht Übungen, wo die Kinder den Unterschied zwischen Portato und Staccato trainieren. Bär/Heupferd sind auch da.

...,später erinnern Bär und Heupferd als Figuren immer wieder an die unterschiedlichen Spielweisen.