Man sieht die Figuren, die mit den Noten im ersten Band verknüpft sind, die Farben dazu und die Noten.

Noten lesen lernen

Warum beginnt Fino so spät mit der traditionellen Notenschrift?

Am Anfang wird bewusst auf die Notation in fünf Linien verzichtet. Jeder neue Ton wird mit einer Figur und einer Farbe verknüpft. Diese Verknüpfung ist für die Kinder so logisch und einfach, dass sie viel Energie und Fokus frei haben für Dinge, die für das Blockflötenspiel am Anfang viel wichtiger und prägender sind: Flüssiges Spiel, Atmung, Haltung. 
Der Weg mit farbigen Noten zu den ersten "richtigen" Liedern wie Ringel Rangel Rosen ist meistens sehr schnell gegangen. Erste Erfolgserlebnisse stellen sich schnell ein. 
Eher nebenher aber dafür um so gründlicher wird die traditionelle Notenschrift mit fünf Linien eingeführt. 
Das hat mehrere positive Effekte: 

  • Während die Kinder sich mit der schwarzen Notation beschäftigen, haben sie weiter viel Freude an Liedern mit farbigen Noten und erweitern kontinuierlich den Tonraum. 
  • Die Kinder sind hoch motiviert, die ersten Lieder mit schwarzen Noten zu spielen.  Sie können längst mit drei bis vier Tönen farbige Lieder spielen und konzentrieren sich nun voll und ganz auf die schwarzen Noten. Jede schwarze Note wird freudig auf dem Notenfinder angemalt. Diese Methode ist so einfach und logisch - es gibt später so gut wie nie Unsicherheiten beim Notenlesen.
  • Die schwarzen Lieder fangen noch einmal mit zwei Tönen an. Nach und nach kommen mehr dazu.  So wiederholen die Kinder noch einmal wichtige Griffverbindungen, ohne dabei Stillstand zu empfinden. 
  • Parallel zu den schwarzen Noten steigen die Kinder mit dem Drachen auch in das Thema Rhythmusnotation ein und lernen, Viertelnoten und Halbe Noten durch zählen sicher zu unterscheiden. Das wäre am Anfang viel zu kompliziert, aber jetzt geht das locker nebenher. Langsam ersetzt das am Puls orientierte Spiel (die halbe Note dauert zwei "Zimmer" und die Viertelnote eines) das am Sprechrhythmus orientierte Spiel.

Mit Fino Schritt für Schritt zur Notenschrift

1. Schritt zum Notenlesen: Mit dem Ton D die Drachenspuren spielen.

1. Schritt: Mit dem ersten Ton "Drache" lange und kurze Töne spielen. 

Notenlesen 2.Schritt: Das Lied vom Drachen - lange und kurze Töne am Sprechrhythmus ausrichten.

Das Drachenlied wird entsprechend dem Sprechrhythmus gespielt. Lange und kurze Striche helfen dabei.

Ein weiteres Beispiel für ein Lied mit lang und kurz.

 Auch mit dem neuen Ton C werden Verse ganz am Sprachrhythmus orientiert gespielt. Die Farben stehen für die zwei Töne Drache (grün) und Cäcilie (gelb)

Nächster Schritt: Die Kinder erforschen die Noten und entdecken Unterschiede. Fino schaut mit der Lupe die Noten an.

Bevor die Viertel- und die Halbe Note eingeführt wird , entdecken die Kinder Unterschiede in den verschiedenen Notenformen.

Das Drachenlied wird jetzt mit zwei verschiedenen Tönen gespielt. Die Kinder finden heraus, welche Note lang und welche kurz

Die Halbe- und Viertelnote wird nun für den schon bekannten Drachenvers verwendet. Die Kinder kennen den Rhythmus und finden selber heraus, welche Note "lang" und welche "kurz" ist. 

Kastanienlied mit bunten Viertel- und Halben Noten.

Beim ersten Lied mit  "richtigen Noten" helfen noch die Striche, um "lang" und "kurz" zu unterscheiden.

Denkt euch nur der Frosch ist krank: Unter den Silben sind lange/ kurze Striche. Die Kinder können eigene Töne aufschreiben

Indem die Kinder mit farbigen Halben- und Viertelnoten eine eigene Melodie aufschreiben, wird ihnen noch einmal bewusster, welche Note "lang" und welche "kurz" ist. 

Drachen feiern gern in Höhlen: Lied mit drei Tönen C/D/A. Kinder spielen es sehr gerne.

Mit dem dritten Ton A (Apfel) können die Kinder nun viele Lieder spielen.  Das Drachenlied ist immer sehr beliebt.

Ringel rangel Rosen, ein Lied mit schöner Blumengirlande außen herum.

Vielleicht noch ein bisschen beliebter: Ringel Rangel Rosen.

Fino spielt Cäcilie die Ode an die Freude mit der Flöte vor. Cäcilie genießt es. Um sie fliegen Herzen und Noten herum.

Bevor das System der fünf Notenlinien eingeführt wird, motiviert Fino die Kinder, die schwarzen Noten zu lernen. Er spielt Cäcilie sein Lieblingslied vor - aber von schwarzen Noten!

Man sieht alle Elemente, die neu für die Kinder sind, wenn sie schwarze Noten kennen lernen. Taktstrich, Notenschlüssel, usw

Hier ist auch wieder Gelegenheit, erst einmal gemeinsam mit Fino zu entdecken, was es alles für neue Elemente auf einem Notenblatt mit schwarzen Noten gibt. 

Hier zeigt Fino auf Noten auf der Linie und Noten zwischen den Linien. Darunter sieht man Beispiele.

Dann wird die Aufmerksamkeit auf den Notenkopf und seine Platzierung auf oder zwischen den Linien gerichtet.

Cäcilie malt selber Noten und denkt dabei an Fino. In der Mitte sind leere Notenzeilen, wo die Kinder Noten schreiben.

...und nachdem die Kinder die Möglichkeit haben, selber Noten zwischen und auf Linien zu schreiben...

Man sieht ein Notensystem mit Notenköpfen, von unten nach oben aufsteigend. Fino erklärt, wo die Köpfe sind.

...erfahren sie noch, wie man sich grundsätzlich im fünf-Linien-System orientierten kann. Fino beschreibt eine Note, das Kind findet sie. Für all diese Schritte ist viel Zeit, denn...

...parallel beschäftigen sich die Kinder mit dem neuen Ton H.

Fino malt an einer Staffelei Noten. Er erklärt den Kindern, wo sie am Notenfinder das C und das A anmalen sollen.

Nun ist es endlich soweit, Fino erklärt den Kindern, wo sie die Note C und A finden. Bis hier haben die Kinder in Ruhe alles gelernt, um dieser Erklärung zu folgen und die Note C und A im Notenfinder anzumalen. 

Bild vom Notenfinder: Die Notenköpfe der Töne g1 bis d2 sind groß hineingezeichnet.

Der Notenfinder ist eine wichtige Hilfe beim Notenlesen. Er wird aus dem Heft herausgetrennt und neben Lieder mit schwarzen Noten gelegt. Der Notenfinder stellt jederzeit die Verbindung zu den farbigen Noten her und hilft den Kindern, die schwarzen Noten sicher zu lesen. 

Man sieht kurze Notenzeilen mit einer Note. Außen herum sind Umrisse von Blättern gezeichnet.

Eine von viele Varianten, wie man mit Fino Noten lesen üben kann. Die bunten Herbstblätter werden in den Farben der Noten angemalt. 

Hier ist ein Foto von einem Fino-Heft. Man sieht, wie das Kind die Blätter in den Farben der Noten angemalt hat.

Ein Beispiel wie Annika die Blätter bunt werden lässt. 

Hier sieht man das Storchenlied, darunter ein Bild vom Storchen und einer Blumenwiese. In jeder Blume ist eine Note

Ein weiteres Beispiel für eine Übung zum Notenlesen. Hier werden die Blumen in den Farben der Noten angemalt.